Category Archives: Mobilität

Grafische Vorderansicht und Querschnitt der Haltestelle.

“Blätterdach”-Konzept für begrünte Haltestelle

Das “Blätterdach” ist eine von vier Gewinnerlösungen beim Creativ-Challenge “Greener Linien: Neue Wege mit begrünten Wartehäuschen”.
is-design hat das Konzept gemeinsam mit den Partnern iDr Design, dem Landschaftsplaner Christian Winkler und dem Metallbaubetrieb Gradwohl entwickelt.

Unser Konzept für diesen allgegenwärtigen Aufenthaltsraum in der Stadt ist eine Evolution der heutigen Wartehäuschen. Das “Blätterdach” öffnet sich mit viel Leichtigkeit und Helligkeit in zwei Bögen, wie eine Baumgabelung, längs der Rahmenkonstruktion.

Damit entfaltet sich die Nutzungsqualität in zwei Richtungen: dem Verkehr zugewandt und zur Stadt hin. Es ist ein Stadtmöbel, das erkennbar und sichtbar sein muss und sich gleichzeitig zurücknimmt; ein Objekt, das sich flexibel und modular den Umgebungssituationen anpasst, mit zeitgemäßer technischer Ausstattung.

Grafische Ansicht der Haltestelle im Aufriss - zwei Achsen lang
Grafische Ansicht im Querschnitt - stadt- und verkehrseitig, schmale und briete Ausführung.
Grafische Ansicht der Haltestelle im Aufriss - drei Achsen
© is-design

Zur Ausführung kommt das wunderbare Gewinnerprojekt “Schattendach” von Kollegin Bettina Hartung.

Fahrrad statt U-Bahn

Kunde: Mobilitätsagentur Wien
Zwischen April und September 2016 wurde der westliche Teil der U-Bahn Linie U4 für Sanierungsarbeiten zwischen Hütteldorf und Schönbrunn gesperrt. Ein Anlass zum Umstieg auf’s Fahrrad? Damit radfahren als Alternative denkbar wird, wurde als ein Teil der Informationsmaßnahmen der Stadt Wien ein Stadtplan entwickelt. Distanzen zwischen U-Bahn Stationen sind für Passagiere schwer einzuschätzen. Daher machen wir sie sichtbar – man kann dann selbst entscheiden ob die Strecke auch zu Fuß oder eben mit dem Rad bewältigt werden kann. Für sportliche und gemütliche Fahrer_innen sind Fahrzeiten angegeben, jede der vorgeschlagenen Routen hat ihren eigenen Charakter.
Wir freuen uns, dass die Mobilitätsagentur in ihrem Blog am 30.8.2016 über den Erfolg der Aktion berichten kann.
Zwei Piktogramme von Radfahrer-Typen: aufrecht sitzend und gemütlich, vornübergebeugt in Rennhaltung

Fahrradgarage Hauptbahnhof Wien

Kunde: Mobilitätsagentur Wien
Am neuen Hauptbahnhof Wien ist Ende März 2016 die erste von drei hochwertigen Fahrradgaragen mit Serviceeinrichtugnen in Betrieb gegangen. Betreut werden die Fahrradgaragen von der Radstation, einem sozialökonomischen Betrieb.
Die Aufgabe dieses Projekts war, die Auffindbarkeit der Fahrradgaragen zu verbessern. Im ersten Schritt nutzt das Konzept von is-design die vorhandene Infrastruktur an Anbringungsmöglichkeiten entlang der Radwege um mit Wegweisern auf das Angebot aufmerksam zu machen. Ganz bewusst haben wir für dieses Angebot eine Darstellung gewählt, die nahe am Verkehrsschild ist. Dadurch sind Piktogramme und Entfernungsangaben gut sichtbar und die Gleichwertigkeit des Angebots für Radfahrer_innen und Kfz-Verkehr wird betont. Die Wegeführung wird im weiteren Projektverlauf verbessert und ergänzt.

Linienpläne

Kunde: Wiener Linien
Im Innenraum der Busse und Straßenbahnen ist als Teil der Fahrgastinformation ein Plan der jeweiligen Linienführung angebracht. is-design hat die Gestaltung der Linienpläne grundlegend überarbeitet, seit Mitte 2014 werden die Pläne phasenweise von den Wiener Linien im gesamten Liniennetz ersetzt.

Neuer Linienplan in alter Garnitur der Linie 49

Neuer Linienplan Straßenbahn Linie 25

Neuer Linienplan Bus Linie 65A

Urban Solutions

Projekt: IKT-unterstützte Leitsysteme für urbane Mobilität (ILUM), gefördert von von der Wirtschaftsagentur Wien im Rahmen der Ausschreibung Urban Solutions 2014.
Das Projekt ILUM wurde als eine der drei besten Einreichungen des Calls prämiert.
Partner: is-design GmbH (Lead Partner), Technische Universität Wien, Patrick Wolowicz und High Performance GmbH.

Leuchtturmgrafik

Im Projekt entsteht das Konzept eines Orientierungssystems für Fußgänger/-innen, das zeitgemäße urbane Mobilität mit innovativen IKT-Lösungen kombiniert. “Grätzl-Leuchttürme” identifizieren einen Standort, vordergründig in Form einer analogen Stele mit Orientierungsplan der unmittelbaren Umgebung. Im Zusammenspiel mit IKT-basierten Funktionen wird erforscht wie intuitive, leicht zugängliche Schnittstellen dazu beitragen, den unmittelbaren Handlungsraum von Nutzern/-innen zu erweitern. Die Stele soll sichtbares Tor zur ergeh- und erlebbaren Umgebung sein wie etwa Seitengassen von großen Einkaufsstraßen sowie digitaler „Anker“ für Angebote der dort angesiedelten kleineren Geschäfte und Dienstleister – eine multimodale Schnittstelle zur Umgebung, ein Anziehungspunkt für Reisende, ein akustischer Leuchtturm für sehbehinderte Personen. Wir analysieren die Interaktion und Nutzungserfahrung (User Experience) der Menschen zwischen realem und virtuellem Raum, zwischen öffentlichem Angebot und persönlicher Mobilitätsentscheidung.

U-Bahn Umgebungspläne

Kunde: Wiener Linien
Grafische Mitarbeit: Anuradha Genrich

Bereits 2010 hat is-design die Vitrineninformation der Wiener Linien grafisch überarbeitet. Auf dieser Basis entstand 2013 eine sensible Weiterentwicklung und teilweise Neugestaltung der Umgebungspläne, die in allen U-Bahnstationen in Wien zu finden sind. Die Umsetzung erfolgt schrittweise seit Mitte 2014.

Umgebungsplan Wien Westbahnhof

Stationspläne der Wiener Linien

Kunde: Wiener Linien
Grafische Mitarbeit: Anuradha Genrich

Bereits 2010 hat is-design die Vitrineninformation der Wiener Linien grafisch überarbeitet. Auf dieser Basis entstand 2013 eine sensible Weiterentwicklung und teilweise Neugestaltung der Wegweiser und Umgebungspläne, die in allen U-Bahnstationen in Wien zu finden sind. Umsetzung geplant ab Mitte 2014.

Vitrinenwegweiser Opernpassage

Multitouch auf der Innotrans 2014

Auf der Innotrans, der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik in Berlin, präsentiert Telereal erstmals eine Multitouch-Version der Wiener “Multisensuellen Stele” und der “Haltestelle der Zukunft“. In bewährter Teamarbeit hat is-design die Anpassung der Benutzeroberfläche für die Großbildschirme vorgenommen, M3 ist für Software und Content-Management verantwortlich. Zu sehen und zum ausprobieren in Halle 2.1 am Stand des Stelenherstellers ST Vitrinen.

Multitouch-Benutzung der Informationsvitrinen

Mobilitätsforschung II

Projekt: MOVING (Methodik zur Optimierung von Indoor Leit- und Navigationssystemen), im Rahmen der Ausschreibung ways2go – Innovation und Technologie für den Wandel der Mobilitätsbedürfnisse
Partner: AIT Mobility, Fraunhofer Austria, CURE – Center for Usability Research and Engineering, Architekt DI Alfred Ritter, ÖBB Infratruktur AG

In einer virtuellen Umgebung, die den neuen Wiener Hauptbahnhof abbildet, hatten Testpersonen die Möglichkeit, das Gebäude bereits vor der Fertigstellung zu erleben. Das Forschungsprojekt untersuchte anhand von konkreten Aufgabenstellungen für Testpersonen, wie sich Menschen im Gebäude orientieren, und worauf sie während der Orientierungsaufgabe ihre Aufmerksamkeit richten. Ziel war es, ein Werkzeug zu entwickeln, das Lücken und Probleme frühzeitig und realitätsnah im Planungsprozess erkennen kann.
is-design war für die Nutzungsszenarien, -beobachtung und -evaluierung verantwortlich. Für die Evaluierung der Nutzungsqualität wurde von is-design die Methode der “multimodal frames analysis” eingesetzt, die Schlüsselszenen auf allen Wahrnehmungs- und Interaktionsebenen analysiert.
Gemeinsamer Endbericht (kurz)
Joint report (short)

Fotos von Testsituationen. Eine Probandin in Wien mit Eye-Tracking Brille liest einen Umgebungsplan in der Vitrine am Bahnsteig, ein Proband im virtuellen Raum orientiert sich mit mobiler App.

“Haltestelle der Zukunft”

Kunde: Winer Linien
Partner: Teleral, m3
Grafische Mitarbeit: Anuradha Genrich

Im Zuge der Verlängerung der U-Bahnlinie U2 wurde der Prototyp einer neuartigen Straßenbahnhaltestelle entwickelt. Über den integrierten Bildschirm können Fahrgäste alle Informationen anwählen, die auch in den Vitrinen der U-Bahnstation verfügbar sind. is-design entwickelte die Navigationsleiste und die an das neue Medium angepassten Bildschirminformationen. Die technische Umsetzung erfolgte durch die Firma Telereal.
Genauso wie die multisensuelle Stele sind auch die Informationen in der Haltestelle der Zukunft barrierefrei zugänglich.

Interaktionsleiste am Bildschirm der Haltestelle der Zukunft