Category Archives: Forschung

Mobilitätsforschung: FX Design Guide

Handbuch für die nutzerzentrierte Gestaltung und Entwicklung von IKT-Anwendungen.

Autorinnen: Veronika Egger und Lisa Ehrenstrasser

Das Ziel des Forschungsprojekts FX-Future eXperience war, Trends der Digitalisierung und Automatisierung von Fahrzeugen aufzugreifen und nutzungszentrierte Informations- und Interaktionsdesigns für einen Mobilitätsassistenten zu entwickeln und zu evaluieren. Der digitale Assistent MobiQuick ist eine eigens für das Projekt entwickelte mobile Applikation für verkehrssystemübergreifende Mobilität.
Der Design Guide ist das Ergebnis aus Evaluierung und Bewertung der User Experience mit zahlreichen Testpersonen und gibt prozessbezogene sowie inhaltliche, grafische und funktionale Gestaltungshinweise.

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Die Inhalte der FX Design Guide können für nicht-kommerzielle Zwecke und zu Schulungszwecken genutzt werden unter folgender Quellenangabe:
@ FX Design Guide, Ehrenstrasser, Egger; Ausgabe 1, Wien, Dezember 2020

Forschungsprojekt FX-Future eXperience, gefördert im FFG-Programm „Mobilität der Zukunft“ (Proj. Nr. 865214)

Logos of project partners
Projektpartner AIT Austrian Institute of Technology, NOUS Wissensmanagement und iDr Design

Urban Solutions

Projekt: IKT-unterstützte Leitsysteme für urbane Mobilität (ILUM), gefördert von von der Wirtschaftsagentur Wien im Rahmen der Ausschreibung Urban Solutions 2014.
Das Projekt ILUM wurde als eine der drei besten Einreichungen des Calls prämiert.
Partner: is-design GmbH (Lead Partner), Technische Universität Wien, Patrick Wolowicz und High Performance GmbH.

Leuchtturmgrafik

Im Projekt entsteht das Konzept eines Orientierungssystems für Fußgänger/-innen, das zeitgemäße urbane Mobilität mit innovativen IKT-Lösungen kombiniert. “Grätzl-Leuchttürme” identifizieren einen Standort, vordergründig in Form einer analogen Stele mit Orientierungsplan der unmittelbaren Umgebung. Im Zusammenspiel mit IKT-basierten Funktionen wird erforscht wie intuitive, leicht zugängliche Schnittstellen dazu beitragen, den unmittelbaren Handlungsraum von Nutzern/-innen zu erweitern. Die Stele soll sichtbares Tor zur ergeh- und erlebbaren Umgebung sein wie etwa Seitengassen von großen Einkaufsstraßen sowie digitaler „Anker“ für Angebote der dort angesiedelten kleineren Geschäfte und Dienstleister – eine multimodale Schnittstelle zur Umgebung, ein Anziehungspunkt für Reisende, ein akustischer Leuchtturm für sehbehinderte Personen. Wir analysieren die Interaktion und Nutzungserfahrung (User Experience) der Menschen zwischen realem und virtuellem Raum, zwischen öffentlichem Angebot und persönlicher Mobilitätsentscheidung.

Information design as principled action


Information Design as Principled Action: Making Information Accessible, Relevant, Understandable, and Usable

Veronika Egger is one of twenty-eight authors who report on research and design methods and present case studies in practice and education of information design.
Chapter 5: Designing Inclusive Information Spaces
Preface and Table of Contents

Editor: Jorge Frascara
First published in 2015 by Common Ground Publishing LLC, Champaign, Illinois, USA, as part of the On Design book series

Food Information Design

Kunde: Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG)
Partner: Hanni Rützler, futurefoodstudio

Die Pilotstudie untersuchte den Umgang von älteren Menschen mit Informationen zu Lebensmitteln im Alltag. Am Beispiel eines fiktiven Produkts – Bio-Brot zum Fertigbacken zuhause – war das Ziel einerseits die Rolle der unterschiedlichen Informationselemente im Essalltag zu identifizieren, andererseits die Wirkung von sprachlichen Beschreibungen des Geschmacks zu untersuchen.
Es ist eine spannende methodische Zusammenarbeit zwischen Informationsdesign und Ernährungswissenschaft.

Food Information Design hat auch in Hanni Rützlers FOOD REPORT 2015 seinen Platz gefunden.

Kurzfassung Ergebnisse Food Information Design 2020

Mobilitätsforschung II

Projekt: MOVING (Methodik zur Optimierung von Indoor Leit- und Navigationssystemen), im Rahmen der Ausschreibung ways2go – Innovation und Technologie für den Wandel der Mobilitätsbedürfnisse
Partner: AIT Mobility, Fraunhofer Austria, CURE – Center for Usability Research and Engineering, Architekt DI Alfred Ritter, ÖBB Infratruktur AG

In einer virtuellen Umgebung, die den neuen Wiener Hauptbahnhof abbildet, hatten Testpersonen die Möglichkeit, das Gebäude bereits vor der Fertigstellung zu erleben. Das Forschungsprojekt untersuchte anhand von konkreten Aufgabenstellungen für Testpersonen, wie sich Menschen im Gebäude orientieren, und worauf sie während der Orientierungsaufgabe ihre Aufmerksamkeit richten. Ziel war es, ein Werkzeug zu entwickeln, das Lücken und Probleme frühzeitig und realitätsnah im Planungsprozess erkennen kann.
is-design war für die Nutzungsszenarien, -beobachtung und -evaluierung verantwortlich. Für die Evaluierung der Nutzungsqualität wurde von is-design die Methode der „multimodal frames analysis“ eingesetzt, die Schlüsselszenen auf allen Wahrnehmungs- und Interaktionsebenen analysiert.
Gemeinsamer Endbericht (kurz)
Joint report (short)

Fotos von Testsituationen. Eine Probandin in Wien mit Eye-Tracking Brille liest einen Umgebungsplan in der Vitrine am Bahnsteig, ein Proband im virtuellen Raum orientiert sich mit mobiler App.

Barrierefreie Torsprechstelle für Polizeistationen

Kunde: Commend Österreich, NextiraOne Austria(dimension data)
Projekt: Nutzungsevaluierung der barrierefreien Torsprechstelle
Partner: Lisa Ehrenstrasser, iD&r

Polizeistationen müssen als öffentliche Dienstleistung barrierefrei zugänglich sein. Das betrifft nicht nur die physischen Barrieren, sondern auch Interaktion und Kommunikation. Viele kleine Polizeistationen sind nicht ständig besetzt und/oder der Kontakt zur Polizei ist nur über eine Gegesprechanlage möglich.
Bevor die Geräte in österreichschen Polzeidienststellen ab 2013 zum Einsatz kommen wurde ein Prototyp der Sprechstelle mit älteren, sehschwachen, blinden und schwerhörigen Personen getestet.

Fotos von Testpersonen beim ausprobieren der Torsprechstelle

Mobilitätsforschung I

Projekt: MASIMO (Multiagenten Simulationsmodell für gruppenspezifisches Bewegungs- und Orientierungsverhalten von Fußgängern), im Rahmen des Forschungsprogramms ways2go
Partner: AIT Mobility, VRVis Forschungs-GmbH, Rosinak & Partner

In MASIMO wurde ein bestehendes Social-Force Simulationsmodell für Fußgängerströme um das Bewegungs- und Orientierungsverhalten mobilitätseingeschränkter Personengruppen erweitert (Ortsunkundige, Personen mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Personen mit Sinnesbehinderungen). Die Datenerhebung, Entwicklung und Demonstration erfolgte am Bahnhof Praterstern in Wien. is-design war für die durchführung und qualitative Auswertung der Feldstudie mit Teilnehmern aus den untersuchten Gruppen verantwortlich.

MASIMO is-design summary of results

Paper presented at the Measuring Behaviour Conference 2011: Egger V, Ehrenstrasser L., Schrom-Feiertag H., Telepak G., „Creating a Richer Data Source for 3D Pedestrian Flow Simulations in Public Transport“