Social Design Sprint

Event: Munich Creative Business Week MCBW – Inclusion 2017, Social Design Sprint
Intiative und Konzept: UnternehmerTUM GmbH und UnternehmerTUM MakerSpace GmbH
Partner: Institut für Universal Design, bayern design, designaustria, Oskar von Miller Forum

Drei intensive, motivierende Tage mit Studierenden der Bauhausuniversität Weimar, der TU München und der FH Joanneum Graz, mit Co-designern aus Herzogsägmühle Peiting, vom AWO Kreisverband München und einem Wagnis Wohnprojekt in München. Das Ergebnis: Ideen, Konzepte, Produkte, Impulse, die Sinn machen.

Photos by Daniel George/Institut für Universal Design

Diskussion mit Co-Designern aus Herzogsägmühle

Diskussion mit Co-Designern aus Herzogsägmühle

Fahrrad statt U-Bahn

Kunde: Mobilitätsagentur Wien
Zwischen April und September 2016 wurde der westliche Teil der U-Bahn Linie U4 für Sanierungsarbeiten zwischen Hütteldorf und Schönbrunn gesperrt. Ein Anlass zum Umstieg auf’s Fahrrad? Damit radfahren als Alternative denkbar wird, wurde als ein Teil der Informationsmaßnahmen der Stadt Wien ein Stadtplan entwickelt. Distanzen zwischen U-Bahn Stationen sind für Passagiere schwer einzuschätzen. Daher machen wir sie sichtbar – man kann dann selbst entscheiden ob die Strecke auch zu Fuß oder eben mit dem Rad bewältigt werden kann. Für sportliche und gemütliche Fahrer_innen sind Fahrzeiten angegeben, jede der vorgeschlagenen Routen hat ihren eigenen Charakter.
Wir freuen uns, dass die Mobilitätsagentur in ihrem Blog am 30.8.2016 über den Erfolg der Aktion berichten kann.
Zwei Piktogramme von Radfahrer-Typen: aufrecht sitzend und gemütlich, vornübergebeugt in Rennhaltung

Nutzungsevaluierung barrierefreie Billa-Filiale

Kunde: Billa Aktiengesellschaft
Partner: iDr-Design
Mit der Billa-Filiale in der Fuchsröhrenstraße in 1110 Wien wurde der Prototyp einer barrierefreien Filiale gebaut. In diesem Projekt wurde die Nutzungsqualität von Informations- und Interaktionssituationen für unterschiedliche Nutzergruppen evaluiert. Die Ergebnisse unseres Projekts schaffen Entscheidungsgrundlagen für die weitere Umsetzung von universell gestalteten Filialen.

Drei Fotos aus der Evaluierung. Eine Person liest den taktilen Plan, eine Person bückt sich zur Entnahme von Gebäck, eine Nahaufnahme beim Lesen des Obstetiketts mit der Lupe.

Universal Design conference 2016

History with a Future – Perception and inclusive quality of use of a European Cultural Heritage site

Presentation at the UD2016 conference in York, UK, 22-25 August 2016.
Authors: Veronika Egger and Lisa Ehrenstrasser
Key words: information spaces, design process, wayfinding, interaction, user experience

Starting page of the presentation

Abstract:
Imagine a 700 year old imperial palace that has grown from a medieval castle into an area in the middle of a city extending over half a million square meters (50 ha/123.5 ac). It houses the presidential quarters, various government offices, famous museums with strong identities in their own right, the national library and a congress centre. And it provides a focal point in the modern city for events that move the nation, some of them drawing over a hundred thousand people. We are in the central district of Vienna, Austria. To be more precise we are in the “Hofburg”, the imperial palace and seat of power of the Habsburg dynasty. It has been making history since 1275 and is still a living organism integrated into city life.

And this location – far too modest a term – is struggling with its identity. There is little or only a vague awareness among Viennese and tourists of the actual physical extent of this expanse of buildings, courtyards and parks. It doesn’t stand out as a palace, a castle, as the name would suggest. Over the years it has a grown into a complex structure difficult to understand and navigate. The site has been awarded the European Cultural Heritage Label in 2016, which carries the responsibility of communicating its value in an inclusive and accessible way to all visitors. This was our starting point. Continue reading

Fahrradgarage Hauptbahnhof Wien

Kunde: Mobilitätsagentur Wien
Am neuen Hauptbahnhof Wien ist Ende März 2016 die erste von drei hochwertigen Fahrradgaragen mit Serviceeinrichtugnen in Betrieb gegangen. Betreut werden die Fahrradgaragen von der Radstation, einem sozialökonomischen Betrieb.
Die Aufgabe dieses Projekts war, die Auffindbarkeit der Fahrradgaragen zu verbessern. Im ersten Schritt nutzt das Konzept von is-design die vorhandene Infrastruktur an Anbringungsmöglichkeiten entlang der Radwege um mit Wegweisern auf das Angebot aufmerksam zu machen. Ganz bewusst haben wir für dieses Angebot eine Darstellung gewählt, die nahe am Verkehrsschild ist. Dadurch sind Piktogramme und Entfernungsangaben gut sichtbar und die Gleichwertigkeit des Angebots für Radfahrer_innen und Kfz-Verkehr wird betont. Die Wegeführung wird im weiteren Projektverlauf verbessert und ergänzt.

Hofburg Wien

Kunde: Burghauptmannschaft Österreich
Kooperationspartner: iDr-Design, mit Lisa Ehrenstrasser als Partnerin der benutz-bar GesnbR.

Foto der Neuen Burg vom Ring aus gesehen, im Vordergrund der hohe, schmiedeeiserne Zaun.

Die bauliche Integration der Hofburg in die Wiener Innenstadt und deren vielfältige Nutzung machen es schwer, den weitläufigen Gebäudekomplex als zusammenhängendes Areal wahrzunehmen. Die Erhebungen dieses Projekts schaffen die Datenbasis für Gestaltungsmaßnahmen, die den überwältigenden Umfang der Hofburg Wien erfassbar und für Alle erlebbar machen sollen. 2016 geht das Projekt in die nächste Runde: die Umsetzung des Orientierungs- und Leitsystems für den gesamten Außenbereich der Hofburg.

Justizzentrum Eisenstadt

Kunde: YF architekten / Bundesimmobiliengesellschaft BIG
Projekt: Orientierungs- und Leitsystem Justizzentrum Eisenstadt
Partner: Sögner Orientierungsmanagement

Für Neubau und Sanierung von Gerichtsgebäude und Justizanstalt Eisenstadt wurde is-design gemeinsam mit Sögner Orientierungsmanagement 2014 mit der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung des Orientierungssystems beauftragt. 2016 erfolgen die letzten Arbeiten, unter anderem eine nutzernahe Darstellung der Fluchtwegspläne.

Linienpläne

Kunde: Wiener Linien
Im Innenraum der Busse und Straßenbahnen ist als Teil der Fahrgastinformation ein Plan der jeweiligen Linienführung angebracht. is-design hat die Gestaltung der Linienpläne grundlegend überarbeitet, seit Mitte 2014 werden die Pläne phasenweise von den Wiener Linien im gesamten Liniennetz ersetzt.

Neuer Linienplan in alter Garnitur der Linie 49

Neuer Linienplan Straßenbahn Linie 25

Neuer Linienplan Bus Linie 65A

Urban Solutions

Projekt: IKT-unterstützte Leitsysteme für urbane Mobilität (ILUM), gefördert von von der Wirtschaftsagentur Wien im Rahmen der Ausschreibung Urban Solutions 2014.
Das Projekt ILUM wurde als eine der drei besten Einreichungen des Calls prämiert.
Partner: is-design GmbH (Lead Partner), Technische Universität Wien, Patrick Wolowicz und High Performance GmbH.
Projektwebseite: ilum.wien

Leuchtturmgrafik

Im Projekt entsteht das Konzept eines Orientierungssystems für Fußgänger/-innen, das zeitgemäße urbane Mobilität mit innovativen IKT-Lösungen kombiniert. “Grätzl-Leuchttürme” identifizieren einen Standort, vordergründig in Form einer analogen Stele mit Orientierungsplan der unmittelbaren Umgebung. Im Zusammenspiel mit IKT-basierten Funktionen wird erforscht wie intuitive, leicht zugängliche Schnittstellen dazu beitragen, den unmittelbaren Handlungsraum von Nutzern/-innen zu erweitern. Die Stele soll sichtbares Tor zur ergeh- und erlebbaren Umgebung sein wie etwa Seitengassen von großen Einkaufsstraßen sowie digitaler „Anker“ für Angebote der dort angesiedelten kleineren Geschäfte und Dienstleister – eine multimodale Schnittstelle zur Umgebung, ein Anziehungspunkt für Reisende, ein akustischer Leuchtturm für sehbehinderte Personen. Wir analysieren die Interaktion und Nutzungserfahrung (User Experience) der Menschen zwischen realem und virtuellem Raum, zwischen öffentlichem Angebot und persönlicher Mobilitätsentscheidung.