Category Archives: Design for All

Social Design Sprint

Event: Munich Creative Business Week MCBW – Inclusion 2017, Social Design Sprint
Intiative und Konzept: UnternehmerTUM GmbH und UnternehmerTUM MakerSpace GmbH
Partner: Institut für Universal Design, bayern design, designaustria, Oskar von Miller Forum

Drei intensive, motivierende Tage mit Studierenden der Bauhausuniversität Weimar, der TU München und der FH Joanneum Graz, mit Co-designern aus Herzogsägmühle Peiting, vom AWO Kreisverband München und einem Wagnis Wohnprojekt in München. Das Ergebnis: Ideen, Konzepte, Produkte, Impulse, die Sinn machen.

Photos by Daniel George/Institut für Universal Design

Diskussion mit Co-Designern aus Herzogsägmühle

Diskussion mit Co-Designern aus Herzogsägmühle

Nutzungsevaluierung barrierefreie Billa-Filiale

Kunde: Billa Aktiengesellschaft
Partner: iDr-Design
Mit der Billa-Filiale in der Fuchsröhrenstraße in 1110 Wien wurde der Prototyp einer barrierefreien Filiale gebaut. In diesem Projekt wurde die Nutzungsqualität von Informations- und Interaktionssituationen für unterschiedliche Nutzergruppen evaluiert. Die Ergebnisse unseres Projekts schaffen Entscheidungsgrundlagen für die weitere Umsetzung von universell gestalteten Filialen.

Drei Fotos aus der Evaluierung. Eine Person liest den taktilen Plan, eine Person bückt sich zur Entnahme von Gebäck, eine Nahaufnahme beim Lesen des Obstetiketts mit der Lupe.

Universal Design conference 2016

History with a Future – Perception and inclusive quality of use of a European Cultural Heritage site

Presentation at the UD2016 conference in York, UK, 22-25 August 2016.
Authors: Veronika Egger and Lisa Ehrenstrasser
Key words: information spaces, design process, wayfinding, interaction, user experience

Starting page of the presentation

Abstract:
Imagine a 700 year old imperial palace that has grown from a medieval castle into an area in the middle of a city extending over half a million square meters (50 ha/123.5 ac). It houses the presidential quarters, various government offices, famous museums with strong identities in their own right, the national library and a congress centre. And it provides a focal point in the modern city for events that move the nation, some of them drawing over a hundred thousand people. We are in the central district of Vienna, Austria. To be more precise we are in the “Hofburg”, the imperial palace and seat of power of the Habsburg dynasty. It has been making history since 1275 and is still a living organism integrated into city life.

And this location – far too modest a term – is struggling with its identity. There is little or only a vague awareness among Viennese and tourists of the actual physical extent of this expanse of buildings, courtyards and parks. It doesn’t stand out as a palace, a castle, as the name would suggest. Over the years it has a grown into a complex structure difficult to understand and navigate. The site has been awarded the European Cultural Heritage Label in 2016, which carries the responsibility of communicating its value in an inclusive and accessible way to all visitors. This was our starting point. Continue reading

Infopoint für alle Sinne

e-Award 2015Kunde: Wiener Linien
Projekt: Multisensueller Infopoint
Partner: Teleral, m3
Grafische Mitarbeit: Anuradha Genrich
Fotos der Multisensuellen Stele, Menü in Großaufnahme, Arbeitsskizze Interaktionskonzept

Die Wiener Linien haben sich der Herausforderung gestellt und eine Informationsstele gestaltet, die nach dem Mehr-Sinne-Prinzip funktioniert und daher auch für Menschen mit Behinderungen nutzbar ist. Die “Multisensuelle Stele” wurde von Ing. Roland Krpata konzipiert und gemeinsam mit Telereal entwickelt. 2012 wurde ein Prototyp in der U-Bahnstation Hauptbahnhof/Südtirolerplatz aufgestellt, 2013 wurde is-design beauftragt, das Interaktionskonzept und die grafische Ausführung zu überarbeiten. Seit März 2014 sind zwei weitere Stelen im Einsatz, die Inhalte werden laufend ergänzt.

Am Wiener Lokalsender W24 ist ein kurzer Film über die Entstehung der Stele zu sehen: Wie wird was? – Die Wiener Linien Stele.

“Haltestelle der Zukunft”

Kunde: Winer Linien
Partner: Teleral, m3
Grafische Mitarbeit: Anuradha Genrich

Im Zuge der Verlängerung der U-Bahnlinie U2 wurde der Prototyp einer neuartigen Straßenbahnhaltestelle entwickelt. Über den integrierten Bildschirm können Fahrgäste alle Informationen anwählen, die auch in den Vitrinen der U-Bahnstation verfügbar sind. is-design entwickelte die Navigationsleiste und die an das neue Medium angepassten Bildschirminformationen. Die technische Umsetzung erfolgte durch die Firma Telereal.
Genauso wie die multisensuelle Stele sind auch die Informationen in der Haltestelle der Zukunft barrierefrei zugänglich.

Interaktionsleiste am Bildschirm der Haltestelle der Zukunft

Universität für Angewandte Kunst Wien

Kunde: Wolfgang Tschapeller ZT GmbH für Bundesimmobiliengesellschaft
Projekt: Beratung barrierefreie Sanierung und Neubau der Universität für Angewandte Kunst
Partner: Design4people

Der Auftrag umfasste die Beratung für das Projekt “Erweiterungsbau und Sanierung Schwanzer-Trakt der UAK” nach Grundsätzen von “Design for All/Universal Design”. Begutachtung des Vorentwurfs, Barrierefreiheits-Quickcheck Ferstel-Bau. Die planungsbegleitende Beratung für Wolfgang Tschapeller ZT GmbH wurde von is-design in Kooperation mit Peter Spitaler, Design4people, durchgeführt.

Barrierefreie Torsprechstelle für Polizeistationen

Kunde: Commend Österreich, NextiraOne Austria(dimension data)
Projekt: Nutzungsevaluierung der barrierefreien Torsprechstelle
Partner: Lisa Ehrenstrasser, iD&r

Polizeistationen müssen als öffentliche Dienstleistung barrierefrei zugänglich sein. Das betrifft nicht nur die physischen Barrieren, sondern auch Interaktion und Kommunikation. Viele kleine Polizeistationen sind nicht ständig besetzt und/oder der Kontakt zur Polizei ist nur über eine Gegesprechanlage möglich.
Bevor die Geräte in österreichschen Polzeidienststellen ab 2013 zum Einsatz kommen wurde ein Prototyp der Sprechstelle mit älteren, sehschwachen, blinden und schwerhörigen Personen getestet.

Fotos von Testpersonen beim ausprobieren der Torsprechstelle

Mobilitätsforschung I

Projekt: MASIMO (Multiagenten Simulationsmodell für gruppenspezifisches Bewegungs- und Orientierungsverhalten von Fußgängern), im Rahmen des Forschungsprogramms ways2go
Partner: AIT Mobility, VRVis Forschungs-GmbH, Rosinak & Partner

In MASIMO wurde ein bestehendes Social-Force Simulationsmodell für Fußgängerströme um das Bewegungs- und Orientierungsverhalten mobilitätseingeschränkter Personengruppen erweitert (Ortsunkundige, Personen mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Personen mit Sinnesbehinderungen). Die Datenerhebung, Entwicklung und Demonstration erfolgte am Bahnhof Praterstern in Wien. is-design war für die durchführung und qualitative Auswertung der Feldstudie mit Teilnehmern aus den untersuchten Gruppen verantwortlich.

MASIMO is-design summary of results

Paper presented at the Measuring Behaviour Conference 2011: Egger V, Ehrenstrasser L., Schrom-Feiertag H., Telepak G., „Creating a Richer Data Source for 3D Pedestrian Flow Simulations in Public Transport“

Hauptbahnof Wien barrierefrei

Kunde: ÖBB, BMVIT
Projekt: Barrierefreier Hauptbahnhof
Partner: Bahn Consult TEN Bewertungsges.m.b.H., Architektin DI Christine Eder

Titelbild Bericht
Im Zuge des Projekts Hauptbahnhof Wien wurde is-design gemeinsam mit BC-TEN und Architktin DI Christine Eder beauftragt die Einreichplanung für die Verkehrsstation und Vorplätze zu begutachten, nach Aspekten der Barrierefreiheit zu analysieren und Empfehlungen zu erarbeiten.